Der Körper als „Festplatte“ und Schlüssel zur Lebendigkeit

Der physische Körper ist die „Hardware“ für unsere Seele, ein Wunderwerk der Evolution, er ermöglicht uns u.A. den Zugang zu den sinnlichen Erfahrungen.

Das Verhältnis zum Körper ist oft sehr zwiegespalten, meist registriert man ihn erst so richtig, wenn es irgendwo schmerzt.

Je belasteter die Lebensgeschichte, umso mehr neigt man dazu, sich von den Empfindungen des Körpers abzuspalten, um Gefühle nicht fühlen zu müssen. Das, was zu einer Zeit eine (gefühlt) lebenswichtige Notwendigkeit war, wird zum allgegenwärtigen Seinszustand, sofern kein neuer Umgang mit den Folgen der belastenden Lebensereignisse gefunden werden konnte.

Überwältigende Gefühle lassen den Körper „festfrieren“, die Energie des Gefühls („E-motion“- Energie in Bewegung) setzt sich im Körper fest. Die Folge sind Verspannungen und Fehlstellungen, die oft sehr schmerzhaft werden können. Daraus resultiert eine eingeschränkte Beweglichkeit, wodurch die Faszien noch mehr verkleben. Das führt über die Zeit zu noch mehr Verspannungen, also auch Fehlstellungen des Körpers. Diese Fehlstellungen müssen ausgeglichen werden, damit das Gleichgewicht beim Stehen und Gehen bewahrt werden kann, der Körper gerät insgesamt aus der Balance. Unbehandelt führen diese Fehlstellungen zwangsläufig zu Artrhosen.

Körpertherapie wie das Rebalancing bringen nicht nur den Körper wieder in die natürliche Haltung, sondern ermöglicht auch der Seele zunehmend zu fühlen, die Lebendigkeit nimmt zu.

Psychotherapeutische Methoden wie z.B. Somatische emotionale Integration, Polaritätsarbeit, imaginatives Bilderleben oder klassische Körpertherapie helfen, die Gefühle zu integrieren und die emotionale Selbstregulation in einer konstruktiven Form (wieder)herzustellen.

Die Gefühle machen das Leben erst richtig reich, bunt und lebendig.

To be continued…

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